Der Mann des 21. Jahrhunderts?
Im aktuellen Heft der europäischen Zeitschrift SOZIALAGENDA beschäftigt sich ein Artikel mit der sich verändernden Rolle der Männer und fordert die Anpassung der europäischen Arbeitskultur an diese Veränderungen.
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Immer schneller, immer mehr…?
Diese Zahlen sind unfassbar: Alleine die Firma STRATO schaufelt pro Tag 200 Millionen eMails um – und 95% davon sind SPAM. Google beantwortet 15.000 Anfragen – in der Sekunde!
WSI Studie zeigt den Wunsch vieler Eltern nach gleichmäßigerer Aufteilung der Arbeitszeit
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„Deutsche wissen wenig, aber erwarten viel von Europa“
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Quing
Nicht die chinesische Dynastie des 16. Jahrhunderts ist gemeint, sondern
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Zustimmung zu traditioneller Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen nimmt ab?
Bei dieser Meldung bin ich nicht sicher, ob man sich freuen kann.
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Eigentlich schon, denn alleine das Überleben als Freiberuflerin wäre ja schon ein Erfolg und ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich darüber hinaus meine wesentlichen Ziele erreiche (vgl. Interview). Leider ist das gemeinsame Feiern schwierig, wenn man in dem einen Bundesland lebt (Saarland), in dem man aber nicht arbeitet und alle KooperationspartnerInnen und KundInnen bundes- und europaweit verteilt sind.
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Auf einer Tagung lernte ich Judith Braun (www.judith-braun.de) kennen und sie erzählte mir, dass sie sich nach vielen Jahren der Evaluationstätigkeit in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen nun auch selbständig gemacht hat. Es entwickelte sich ein Gespräch über die Beweggründe, diesen Schritt zu tun sowie über die hiermit zusammenhängenden Chancen und Schwierigkeiten. Die Fragen, die sie stellte, halfen mir, meine Reflektion über die letzten 10 Jahre meiner Selbständigkeit zu strukturieren. Wir fanden den Austausch beide so spannend, dass wir hier eine Zusammenfassung aufgeschrieben haben.
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Ich freue mich über Rückmeldungen bzw. Kontaktaufnahme anne.roesgen@proInnovation.de und grüße Sie herzlich.
Letzte Aktualisierung: 14.10.08
Der Mann des 21. Jahrhunderts?
Im aktuellen Heft der europäischen Zeitschrift SOZIALAGENDA beschäftigt sich ein Artikel mit der sich verändernden Rolle der Männer und fordert die Anpassung der europäischen Arbeitskultur an diese Veränderungen. Die EU Forschung zeige, dass sich in einigen Teilen Europas unter den Männern vieles zum Positiven verändert hat – ihre privaten Wünsche, Verpflichtungen und Einstellungen haben sich beträchtlich gewandelt - , doch das Arbeitsleben hält nicht Schritt mit dieser Entwicklung. Es geht aber nicht „nur“ um die persönlichen Wünsche der Männer bzw. der Väter, „die Vor-stellungen von Männlichkeit und die Arbeitskulturen mussten sich ändern, da im heutigen Arbeitsleben vor allem Fähigkeiten geschätzt werden, die traditionell als weiblich gelten, zum Beispiel Kommunikation“ wird eine Studie zitiert. Die EU konzentriert sich in der Debatte über Geschlechtergleichstellung daher zunehmend auf die Bedeutung der Männer.
WSI Studie zeigt den Wunsch vieler Eltern nach gleichmäßigerer Aufteilung der Arbeitszeit

„Deutsche wissen wenig, aber erwarten viel von Europa“
Bei den Befragten aus 30 Ländern schnitten die (Ost) Deutschen am schlechtesten ab im Hinblick auf ihr Wissen über die EU. Nicht nur die aktuelle Anzahl der Mitgliedsstaaten war unklar, auch wie das Europaparlament gewählt wird und am meisten irrten die Deutschen bei der Frage, wofür die EU am meisten Geld ausgibt: es sind mitnichten die Personal- und Verwaltungskosten, die machen lediglich 5 – 5 % des Budgets aus. Die Erwartungen an die EU sind dagegen klar: sie soll das Problem der Arbeitslosigkeit lösen, aber auch für Sicherheit nach innen und außen sorgen. Als Begründung für den niedrigen Wissensstand wird angenommen, dass das Thema Europa immer von der deutschen Wende überlagert wurde. (Europa aktiv, 4/2006)
Nicht die chinesische Dynastie des 16. Jahrhunderts ist gemeint, sondern ein EU Forschungsvorhaben “Quality in Gender+ Equality Policies (QUING 2006 - 2011)”, das die Voraussetzungen für eine bessere Gender – und Gleichstellungspolitik schaffen will, indem entsprechende Daten gesammelt und analysiert und die europäischen Politiken verglichen werden. Was mich sehr nachdenklich stimmt ist, dass im über 50 köpfigen Team von Mieke Verloo, die die wissenschaftliche Leitung innehat, nur einige wenige Männer vertreten sind, auf dem Foto ist es einer unter vierundzwanzig Frauen. http://www.quing.eu/
Zustimmung zu traditioneller Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen nimmt ab?
Bei dieser Meldung bin ich nicht sicher, ob man sich freuen kann. Wahr ist: die Zahlen sind gesunken gegenüber 1991, aber heute sind noch immer 40 % im Westen der Auffassung, dass es für alle Beteiligten besser sei, wenn der Mann voll im Berufsleben steht und die Frau sich um Haushalt und Kinder kümmert. Und hier sind sich Männer und Frauen weitgehend einig, größere Unterschiede finden sich nur zwischen den Generationen. Im Westen glauben noch immer 63 % und 70 % der Männer, dass ein Kleinkind darunter leide, wenn seine Mutter berufstätig ist!
Datenreport 2006